Allgemeine Geschäftsbedingungen

 

Definition

 

Coaching ist eine freiwillige, selbstfinanzierte Dienstleistung im psychologischen Bereich, die sich an gesunde und handlungsfähige Menschen richtet.

 

Die Rolle eines Coaches ersetzt nicht die Tätigkeit eines Arztes_Ärztin oder Psychotherapeuten_in und ist klar von diesen abzugrenzen. Es werden keine Diagnosen gestellt und keine Heilsversprechen gegeben. Das Ziel eines Coachings ist daher nicht die Feststellung, Heilung oder Linderung eines (psychischen) Leidens, sondern die persönliche und lösungsorientierte Weiterentwicklung des_der Klienten_in hin zu einer gesteigerten Lebensqualität.

 

Coachings sind Lernprozesse des_der Klienten_in, die u.a. die Verbesserung von Leistungen, des Selbstmanagements und der Beziehungsgestaltung zu anderen Menschen umfassen und auf einer vertrauensvollen Coach/Klienten_in-Beziehung basieren. Voraussetzung hierfür ist eine Bereitschaft des_der Klienten_in zur Selbstreflexion, Offenheit für neue Perspektiven und der Wunsch, die Ziele des Coachings aktiv und selbstverantwortlich umzusetzen.

 

Mein Coaching-Angebot distanziert sich ausdrücklich von Sekten oder ähnlichen Organisationen und lehnt Praktiken dieser Art explizit ab.

 

Coachingvereinbarung

 

Sollte der_die Klient_in sich nach einem kostenlosen und unverbindlichen Erstgespräch für ein Coaching entscheiden wird in einvernehmlicher Abstimmung eine schriftliche Vereinbarung im Sinne eines Dienstvertrags getroffen, in der Umfang, Ausführung und Vergütung des Coaching-Auftrags festgelegt werden. Sie kann von beiden Parteien jederzeit fristlos ohne Angabe von Gründen gekündigt werden.

Der Coach behält sich außerdem das Recht vor, Klienten_innen abzulehnen oder an andere Kollegen_innen weiter zu empfehlen, falls es zu Überschneidungen von Interessen oder Verpflichtungen seitens des Coaches kommen könnte oder er sich nicht in der Lage sieht, das Coaching zum festgelegten Ziel zu bringen.

 

Mitwirkungs- und Schweigepflicht

 

Dem_der Klienten_in ist bewußt, daß der Erfolg des Coachingprozesses maßgeblich von seinen eigenen Bemühungen abhängt und Erkenntnisse eigenverantwortlich umgesetzt werden müssen. 

 

Der Coach verpflichtet sich über alle Angelegenheiten, Inhalte und Informationen des Coachingprozesses zeitlich unbeschränkt strengstes Stillschweigen zu bewahren, es sei denn, er wird im Einzelfall ausdrücklich von seiner Schweigepflicht entbunden oder durch rechtliche Gründe dazu veranlasst. Schriftliche Dokumentationen des Coaches sind für eine sorgfältige Arbeit unverzichtbar und werden ebenfalls streng vertraulich behandelt. Die gesetzlichen Bestimmungen zum Datenschutz sind zu beachten.

 

Leistungserbringung und Vergütung

 

Ein Coachingprozess umfasst i.d.R. eine Anzahl von 6-10 Sitzungen. Die tatsächliche Anzahl kann davon abweichen, es sind aber mindestens 3 Sitzungen empfehlenswert, da Entwicklungsprozesse ihre Zeit brauchen.

 

Die Leistungen des Coaches werden gemäß den Vereinbarungen des Coachingvertrages erbracht.

Die Coachings finden in den Räumen des Coaches oder in Einzelfällen an einem anderen gemeinsam vereinbarten Ort statt. Etwaige Reise- oder Übernachtungskosten werden vom Klienten_in getragen.

 

Die Abrechnung erfolgt nach jeder Sitzung und muss spätestens 14 Tage nach Rechnungsstellung bargeldlos beglichen werden.

Die Coachings dauern falls nicht anders besprochen i.d.R.

90 Minuten und kosten 120,00 Euro.

Im Einzelfall können Sondervereinbarungen getroffen werden.

 

Aus dem Coachingvertrag kann kein Recht auf eine Rückzahlung bereits gezahlter Honorare abgeleitet werden.

 

Stornoregelung

 

Die einzelnen Termine können bis 24 Stunden vor der verabredeten Zeit kostenfrei storniert werden. Zu kurzfristig abgesagte Termine werden in voller Höhe berechnet, wenn sie nicht anderweitig vergeben werden können (Ausnahmen: höhere Gewalt, Unfall o.ä.).

Sollte der Coach aufgrund von höherer Gewalt oder Krankheit einen Termin absagen müssen, so ist der_die Klient_in unverzüglich zu benachrichtigen und ein zeitnaher Ersatztermin vorzuschlagen.

 

Haftung

 

Der Coach haftet grundsätzlich für von ihm vorsätzlich oder grob fahrlässig zu vertretenden Schäden. Eine Haftung wird ausgeschlossen, sofern nicht Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit nachweisbar geltend gemacht werden können. Generell ist die Haftung des Coaches auf solche unmittelbare oder mittelbare Schäden beschränkt, die zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses vorhersehbar waren. Die Höhe der Haftung des Coaches ist auf das Auftragshonorar beschränkt.

 

Jede_r Klient_in trägt innherhalb und außerhalb der Coachings die volle Verantwortung für sich selbst und für seine Handlungen und haftet selbst für eventuell verursachte Schäden.

 

Bei den Coachings handelt es sich um eine Dientleistungstätigkeit, bei der kein Erfolg geschuldet und daher eine Haftung des Coaches hierfür ausgeschlossen wird.

 

Nutzungsrechte

 

Konzeption und Unterlagen der Coachings sowie die Texte dieser Homepage sind urheberrechtlich geschützt und nur zum persönlichen Gebrauch bestimmt. Jede weitere Verwendung, Vervielfältigung oder Veröffentlichung bedürfen einer Genehmigung durch den Coach.

 

Sonstiges

 

Sollten einzelne Bestimmungen des Coachingvertrages einschließlich dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen ganz oder teilweise unwirksam sein, wird die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt. Die ungültige Bestimmung wird in diesem Fall durch eine zulässige Bestimmung ersetzt.

 

Es gilt gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.

 

 

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